FRIENDZ – Schicksal oder eine glückliche Fügung

Die Biografie einer Seelenverwandtschaft

Es ist dieses besondere Gefühl, ein Prickeln auf der ganzen Haut, das euphorisch stimmt. Gänsehaut pur! Ein emotionaler Moment, den die Musik von FRIENDZ bei ihren Zuhörern auslöst.

FRIENDZ, das sind vier unterschiedlich gefärbte Stimmen, die harmonisch zusammen klingen, sich ergänzen und damit eine Klangwelt eröffnen, die uns viele bekannte Songs noch intensiver erleben lässt. Ein Repertoire, das von „The Sound of Silence“ (Simon & Garfunkel) bis „Footlose“ (Kenny Loggins) viel Unterschiedliches zu bieten hat. Nicht nur stimmlich überzeugen sie, sondern ebenso mit Gitarre, Klavier, Geige, Mandoline und Cajon, die sie virtuos zur Begleitung einsetzen.

Man spürt es gleich: Die FRIENDZ Horst Friedrich, Peter Spang und das Geschwisterpaar Lara und Daniel Gentile sind verwandte Seelen, die eine glückliche Fügung zusammengebracht hat.

Als Geschäftsführer von REAL STARS ist Horst Friedrich deutschlandweit auch immer wieder als Musik-Scout in eigener Sache unterwegs. Viele Künstler konnte er in den letzten Jahren beobachten und für die von ihm organisierten Musikfestivals verpflichten. Immer wieder begegnete er dabei auch Lara und Daniel Gentile und war jedes Mal von den beiden Ausnahmetalenten begeistert.

Anfang 2015 standen die Sterne auf Neuanfang. Das Trio SIMPLY UNPLUGGED, das Horst Friedrich 1999 mitbegründete, hatte Ende 2014 sein vorläufiges Ende verkündet. Sofort begann Horst ein neues Bandprojekt zu planen, ganz nach seinen Wünschen – und die waren schon sehr konkret. Sein ehemaliger Bandkollege Peter Spang sollte auf jeden Fall mit dabei sein und als perfekte Ergänzung die beiden jungen Musikerkollegen Lara und Daniel.

Das Geschwisterpaar mit amerikanisch-kanadischen Wurzeln war bereits seit Jahren mit Erfolg als Duo „Gentile“ auf deutschen und europäischen Bühnen unterwegs und hat sich in dieser Zeit einen großen Freundeskreis erspielt. Doch zu Beginn des Jahres 2015, das spürten sie beide, war die Zeit gekommen, neue Wege zu gehen. Als die Anfrage für eine Zusammenarbeit von Horst kam, waren sie sofort Feuer und Flamme. Von nun an wurden Mails rege ausgetauscht und in Telefonaten über eine gemeinsame musikalische Zukunft gesprochen.

Im Februar 2015 war es dann so weit: Lara, Daniel, Peter und Horst trafen sich zur ersten gemeinsamen Probe in Horsts Tonstudio.

Und es kam, wie es kommen musste, wenn musikbegabte Seelenverwandte sich treffen und gemeinsam musizieren. „Good Vibrations“ von den Beach Boys war nicht von ungefähr der erste Coversong, den das Quartett für ein gemeinsames Repertoire aussuchte. Schnell kamen weitere Titel hinzu wie „More than a Feeling“ von Boston, „True Colors“ von Cindy Lauper oder „Solsbury Hill“ von Peter Gabriel.

Was zu diesem Zeitpunkt noch fehlte, war der Name der neuen Band. Weil Lara und Daniel ihre Mails immer mit „Dear Friends“ begannen, war es auch hier eine Initialzündung und „Friends“ war im Spiel. Die Idee mit der geänderten Schreibweise hatte Wolfgang Zimmer. Verantwortlich für die grafische Gestaltung und Fotografie der neuen Gruppe, wollte er „Friends“ nicht einfach so stehen lassen, sondern die Individualität des Quartetts bildlich herausarbeiten. So wurde aus dem „S“ ein „Z“, der Buchstabe, der in der Mathematik die Menge der ganzen Zahlen symbolisiert.

Zu dieser musikalischen Menge gesellte sich ein fünftes Mitglied. Das singt zwar nicht mit und weiß auch kein Instrument zu handhaben, aber es sorgt für jede Menge gute Stimmung bei den Bandproben und hinter der Bühne.

Es ist ein Hundemädchen und heißt Emma.

Als Wesen, das sich zu jeder Zeit mit seiner charmanten Art einen direkten Zugang in die Herzen der Menschen bahnt, war sie als langjährige Fellnase von Horst beim Fototermin nicht zu bremsen. Immer wieder mal huschte sie durchs Bild, um schließlich den Platz in der vorderen Reihe als für sich angemessen zu erachten.

Damit auch die Zuhörer von FRIENDZ bei den Konzerten nicht auf den „Gute-Laune-Faktor“ von Emma verzichten müssen, ist zumindest ein lebensgroßes Konterfei von ihr immer im Gepäck der Band.